Der Projektzyklus umfaßt die folgenden Phasen:
Installation
Dauer etwa 5-15 Minuten
Inventarisierung - Drei Wege zum Rechnerinhalt
Dauer des Initial-scans ca. 10-30 Minuten bei 1000 PCs.
Fortlaufende Scans zur Wahrung der Datenqualität sind notwendig
Organisation - Abbilden des Unternehmens in Standorten und Gruppen
Dauer je nach Komplexität des Unternehmens ca. eine Stunde
Lizenzeingabe in den Lizenzpool
Dauer nach Aufwand ein bis fünf Tage, sofern die Daten vorliegen
Lizenzabgleich und Reporting
Dauer etwa 10 Minuten
Software-Nutzungsanalyse. Entdeckung des Einsparpotentials
Diese steht nach etwa 14 Tagen aussagefähig zur Verfügung
Installation.
Der Lan-Inspector kann auf jedem beliebigen PC oder Server mit Windows 2000 oder höher installiert werden. Dieser wird somit zum Lani-Server, der die Datenbank hostet.
Auch die Frontends können von jedem beliebigen PC des Netzwerkes ohne weitere Installation aufgerufen werden. Zugriffslizenzen für berechtigte Workstations
werden am Lani-Server vergeben. Der Server kann außerdem auf diesen Workstations automatisch eine Verknüpfung zum Frontend auf dem Desktop erstellen.
Je nach Anzahl der Zugriffslizenzen können beliebig viele User gleichzeitig auf Server, Funktionen und Einstellungen zugreifen. Nimmt ein User an
einem Frontend Konfigurationsänderungen vor, werden diese unmittelbar an andere geöffnete Sessions weitergereicht.
Um sämtliche Features bereitzustellen, ist ein ressourcensparsamer Lani-Agent auf den zu scannenden Clients erforderlich. Wenn Sie nur die
Software und eine gröbere Übersicht der Hardware wünschen, ist dieser Lani-Agent nicht notwendig. Wie auch immer, Sie können in der Scan-Konfiguration
festlegen, daß der Agent während des Scans automatisch verteilt wird. Außerdem gibt es im Frontend eine sehr komfortable Steuerung für Prüfung,
Verteilung und Deinstallation der Agents in den verschiedenen Rechnergruppen, das
Lani-Agentmanagement.
Aus Performancegründen bedient sich der Laniserver einer eigenen Datenbank, die aber beliebig gleichzeitig mit permanenten IDs innerhalb einer
MSSQL-, MySql- oder Access-Datenbank geführt werden können. Dadurch stehen die Daten auch anderen Anwendungen zur Verfügung.
Inventarisierung - Drei Wege zum Rechnerinhalt
Sie können manuell nach Rechnern suchen (ADS oder beliebig viele IP-Ranges) oder den Zeitplaner in beliebigen Abständen das Suchen übernehmen lassen.
Unabhängig davon können die Clients bei Anmelden eines Users gescannt werden. Die erzeugten Daten werden in einer zentralen Freigabe gespeichert. Diese Daten
werden vom Lan-Inspector ausgewertet, so daß immer die aktuellsten Datensätze aller erreichbaren Rechner verfügbar sind. Der Scan bei Anmeldung des Users stellt
sicher, daß auch solche erreicht werden, die immer nur kurz im Netz sind. In Zeitfenstern, die außerhalb der Scanintervalle liegen. Die Kombination manuelles
Scannen, Zeitplan und Scan bei Anmelden des Users stellt sicher, daß innerhalb weniger Tage alle erfassbaren Rechner im
Rechnerpool verfügbar sind.
Organisation - Abbilden des Unternehmens in Gruppen
Sollten Sie Tochterfirmen innerhalb eines Konzerns in Verbundung mit Lani-CG-Lizenzen eingliedern, steht Ihnen die Konzernverwaltung zur Verfügung.
Ohne Lani-CG-Lizenzen fällt die Konzernverwaltung weg. In der Standortverwaltung werden Standorte, Gruppen und beliebig oft verschachtelte Untergruppen
angelegt. Diese können zum einen Abteilungen repräsentieren, oder einfach Zwischenstationen sein. Die Abbildung des Unternehmens in diesen Gruppen ermöglicht späteres
genaues, gruppenspezifisches Auswerten. Sie können entweder einzelne Abteilungen, Gruppen mit mehreren Abteilungen, Standorte, Tochterfirmen oder auch
töchterübergreifend den ganzen Konzern auswerten (CG-Lizenzen), bzw. mit vorhandenen Lizenzen abgleichen.
Lizenzeingabe in den Lizenzpool
Der Lan-Inspector bietet eine einzigartige Kombination: eine voll integrierte innerhalb von acht Produktivjahren gereifte Scan-Engine erschließt zuverlässig das Netzwerk.
Intuitive Bedienung ermöglicht gezielte Datenorganisation und Eingabe der Lizenzen in den Lizenzpool. Sie brauchen sich nicht zu sorgen, geben Sie einfach alle
vorhandenen Lizenzen und Verträge in den Lizenzpool ein. Der Lani sucht sich bei den Reports unter Berücksichtigung von rekursiven Upgrade-Queues, Downgraderegeln, ablaufenden
Lizenzen und anderen Fallen die bestmögliche Konstellation aus, um alle gefundenen Installationen vollständig abzudecken. Dadurch wird der Bedarf an Nachlizenzierung
so gering wie möglich gehalten.
Abgleich und Reporting
Die Optimierung des Lizenzstandes erfordert zuerst eine Bestandsanalyse der Installationen. Der IST-Stand im Netzwerk muß mit dem Stand erworbener Lizenzen/Verträge
abgeglichen werden. Das Reporting des Lani-Abgleichs ist beispielhaft. Alle Positionen des Reports können auf Knopfdruck genau aufgeschlüsselt werden. Zum Beispiel
können 100 Officeinstallationen gefunden werden. Der Lan-Inspector sagt, daß 100 Officelizenzen dafür zur Verfügung stehen, Sie also in dieser Position ausreichend
lizenziert sind. Auf Wunsch sagt er aber auch, daß sich die 100 genutzten Lizenzen aus einem 20er Paket bestehen, einem nachgekauften 40er Paket, 30 Lizenzen, die sich
aus Basislizenzen und Upgradelizenzen zusammensetzen - und 10 Lizenzen, die vom höherwertigen vorhandenen Lizenzprodukt abgezogen wurden (Downgrade). Der
Lan-Inspector sorgt dafür, daß die 100 nötigen Lizenzen zur Verfügung stehen, indem er alle erlaubten Möglichkeiten voll ausschöpft. Das alles in Kombination kann Ihnen nur
der Lani bieten.
Software-Nutzungsanalyse. Entdeckung des Einsparpotentials
Dies ist absolut einzigartig. Definieren Sie eigene Software-Pakete oder nutzen Sie vordefinierte. Der Lani-Agent auf den Clients sammelt ressourcenschonend gezielte
Laufzeit-Informationen über die angegebene Software. Bei jedem Scan werden weitere Daten abgeholt und auf dem Lani-Server gespeichert. Die interne Organisation dieser
Daten ermöglicht ungeahntes Optimierungspotential. Sie können ganze Standorte, Gruppen, Abteilungen oder einzelne Rechner auswerten.
Der Report sagt genau aus, wie
lange ein Programm gestartet ist, in Minuten und in Prozent der Rechnerlaufzeit oder eines Tages. Alle Pakete wie zum Beispiel Office werden auch in EXE-Dateien aufgeschlüsselt.
So kann man sehen, ob ein vollständiges Office überhaupt nötig ist. Wenn zum Beispiel outlook.exe 70% der Laufzeit genutzt wird, aber word oder excel 0%, ergibt es
keinen Sinn, Office installiert zu haben. Diese Gruppenauswertung absolut universell und
ausfallsicher. Der intelligente Berechnungsalgorithmus kompensiert fehlende Daten, damit die Statistik wegen eines fehlenden Tagesdatensatzes eines Rechners nicht verfälscht wird.
Dennoch sollte die Datensammlung mindestens 14 Tage stattfinden.
Eine weitere mächtige Erweiterung im Lani V5.0 bildet die Funktion zur Ausgabe von Deinstallationslisten. Sie geben an, welches Paket untersucht wird, und welcher
Schwellenwert der Mindestnutzung zugrunde liegt (zum Beispiel "weniger als 2%"). Der Lani gibt Ihnen gezielt die Liste der Rechner aus, inkl. Standort, Gruppe, Raum/Gebäude
und auf Wunsch auch Hauptbenutzer, auf denen die Software weniger als 2% der Laufzeit oder des Tages gestartet ist. Weiterhin kann ein fiktiver Seat-Preis für diese Software
angegeben werden. Dieser richtet sich nach Art des Vertrages und muß vom Administrator oder Buchhalter vorgegeben werden. Der Lan-Inspector berechnet anhand der
Mindestnutzungsangaben das finanzielle Einsparpotenial, würden die Deinstallationsempfehlungen in die Tat umgesetzt. Bei Mietverträgen über Lizenzvolumen kann da eine Menge zusammenkommen, insbesondere bei sehr großen Unternehmen.