Vision und Logik. Hintergründe.
Die Firma VisLogic wurde im Jahre 2000 gegründet,
um mit dem Lan-Inspector das Zeitalter des modernen Lizenz-Managements einzuläuten. Geboren
aus der Idee einer automatischen LAN Inventarisierung, recherchierten Szenessy und Kollegen
noch im Jahr 1999 an der Uni-Bibliothek Berlin Paragraphen des Urheberrechtgesetzes.
§100 UrhG besagte zusammengefaßt, der Inhaber eines Unternehmens hafte für die Lizenzverstöße seiner
Mitarbeiter, auch wenn er es nicht weiß und selbst, wenn es gegen seinen Willen geschieht.
Aus diesen Recherchen entstand ein anwaltlich bestätigter Text, der auf der damaligen VisLogic
Webseite veröffentlicht wurde. Die Tragweite dieses Nischenmarktes war beachtlich. Diverse große
Lizenzhändler bemühten sich um Zusammenarbeit mit VisLogic. Sie wollten mit Hilfe des Lan-Inspectors Lizenzaudits bei Kunden
durchführen. Sie wollten Netze inventarisieren und die fehlenden Office-Lizenzen sollten weiteren Umsatz generieren.
Die Geschäftsleitung war umso erstaunter, als sie eine Kopie der Regelangebote eines der Audits in die Hände bekam. Deutschlands
zweitgrößter Lizenzverkäufer schickte Angebote raus, die den oben beschrieben Originaltext direkt kopiert von der VisLogic Webseite
in der Anlage hielten. Sie hatten sich bei VisLogic Argumente für Lizenz-Management geholt...
Nach einem faszinierenden Start der VisLogic GmbH begannen auch andere Firmen, sich für Lizenz-Management zu interessieren.
Die Domain www.lizenz-management.de war schwer umkämpft, nur leider
hatte Szenessy sie schon seit frühester Lizenzmanagementzeit auf seinen Namen angemeldet. Verschiedenste Drohbriefe von
Anwaltskanzleien großer Firmen gingen ein, um diese Domain herauszuklagen, denn alle witterten ein Riesengeschäft.
Der von den Kunden selbst 'Lani' getaufte Lan-Inspector geht nun ins neunte Produktivjahr, unterstützt nach wie vor genauso
Windows 95 wie Vista oder die neuesten Server. Er unterstützt 32 und 64 bit Systeme und sogar Itanium (ia64) Systeme ab Version 4.0.
Während der gesamten Laufzeit konnte die Inventarisierung auf einen besonderen Reifegrad gebracht werden.
Dieser erlaubt dem Lani, in jedem heterogenen Netzwerk die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
Mit dem Lan-Inspector V5.0 verbindet VisLogic Inventarisierung, Nutzungsanalyse und Lizenzmanagement Funktionen
in einem Komplettpaket, das ein einzigartiges Sparpotential erschließt. Die Nutzungsanalyse ermöglicht eine
komplette Optimierung laufender Lizenzverträge: Andere Tools melden Ihnen unter größten Anstrengungen, wieviele Lizenzen benötigt werden,
um rechtssicher zu sein. Der Lani aber zeigt Ihnen auf einfachste Weise, was an Software installiert ist, darüber hinaus aber auch, welche Software nie genutzt wird.
Um das ganze auf die Spitze zu treiben, rechnet er Ihnen sogar aus, was Sie im nächsten Vertragsjahr sparen können.
Warum eine Lizenz für ein Office verschwenden, wenn es niemand nutzt? Warum ein volles 'MS Office', wenn immer nur 'MS Word' gestartet wird?
Der einteilige, quadratische Streifen, der sich spannungsgeladen stützt, um über sich selbst hinaus
zu reichen, ist viel mehr als eine Diagonale im Quadrat!
Das war zumindest die einhellige Meinung der Geschäftsführung. Das Logo selbst war bereits seit einem Jahr als Deutsche
Wort- und Bildmarke angemeldet, und jene 'Bank' selbst hatte VisLogic aufgrund einer eigenen Stiftung für Jungunternehmer eine Förderung in Höhe
von 5000 Euro zuerkannt. Nebenbei erwähnt prangte obiges VisLogic Logo riesenhaft auf der ersten Seite des damals eingereichten Businessplans. Zwei Jahre
später begann die Bank anwaltlich zu erwirken, VisLogic die Nutzung des Logos zu untersagen. Zuerst mit erstaunlichen Drohungen,
dann mit Anweisungen zur Verunstaltung des Logos. Wiederum zwei Jahre später kam es zur Einigung, daß das Logo auf
keiner von VisLogic zukünftig produzierten Finanzsoftware zu sehen sein darf, aber ansonsten voll europaweit als Wort- und Bildmarke zugelassen ist.
Wie auch immer - Banken mögen offensichtlich die Arbeit mit dem Lan-Inspector im eigenen Netzwerk.